Berichte in den Medien über das Inssan Festival

Muslimisches Fest ein Erfolg

Mehr als 4000 Besucher sind nach Veranstalterangaben gestern zu einem muslimischen Volksfest in Reinickendorf gekommen. Auf einer Bühne gab es Pop- und Folklore-Konzerte sowie Comedy- und Breakdance-Shows. Veranstalter war der islamische Verein Inssan für kulturelle Interaktion aus Kreuzberg. Er setzt sich nach eigenen Angaben für einen offenen Islam ein. Um seine Pläne für eine Moschee und ein Kulturzentrum wird seit 2003 gestritten. dpa

Vorigen Monat lud der Berliner Muslim-Verband "Inssan" zu einem Großfestival. Ein Hauch von Kirchentagsatmosphäre lag über dem Gelände, auf dem sich 5.000 Menschen versammelt hatten, um den frommen Balladen des Popsängers Sami Yusuf aus London oder den gottgefälligen Hiphop-Beats des Rappers Ammar 114 aus Frankfurt zu lauschen. Islamische Verbände informierten über ihre Aktivitäten, daneben gab es Kinderbücher mit Erbauungsgeschichten aus dem Koran, aber auch frische Falafel und indonesische Frühlingsrollen. Viele Familien waren mit ihren Kindern angereist. Aber das Bild dominierte die muslimisch bewegte Jugend.

Muslimisches Festival in Reinickendorf

Mehr als 4000 Besucher sind zu dem Volksfest des islamischen Vereins INSSAN gekommen. Es setzt sich nach eigenen Angaben für einen offenen Islam ein. Mit dem Fest sollen die Berliner Muslime zusammen gebracht werden. Am Abend trat der vor allem bei jungen Türken und Arabern beliebte Popsänger Sami Yusuf auf. Das Bezirksamt Neukölln hatte vor rund fünf Wochen einen Bauantrag des Vereins für eine Moschee und mehrstöckiges Kulturzentrum als über dimensioniert abgelehnt.

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